Das Bistum Limburg sorgte in den letzten Jahren wiederholt für Schlagzeilen. Allen weltlichen Verfehlungen des ehemaligen Amtsinhabers zum Trotz, repräsentiert der Limburger Dom ein herausragendes Beispiel des rheinischen Übergangsstils. Die rot-weißen Doppeltürme sind beinahe von jedem Platz und allen Straßen aus sichtbar und meinen eines der romantischsten Fotomotive der Bundesrepublik. Aus diesem Grund und weil der Dom überdies seine 750-Jahr-Feier zelebrierte, gab die Deutsche Post 1985 eine Sonderbriefmarke heraus. Der darauf abgebildete Limburger Dom entzückte die Philatelisten des Weltpostvereins und so wurde das Sammlerstück zur damals aktuell schönsten Briefmarke der Erde gekürt. Dass das Gotteshaus nicht nur außen ein Augenschmaus ist, beweisen die vielen spätgotischen Wandmalereien im Kirchenschiff. Speziell das Bildnis des heiligen Christophorus und die Ahnenreihe Jesu verstehen es zu überzeugen. Beide Kunstwerke erstrahlen in fröhlich, bunten Farben und machten es den leseunkundigen Kirchenbesuchern im 13. Jahrhundert möglich, Bibelpassagen bildhaft zu begreifen.

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