Die sattgrünen Wälder des Taunus weisen Radfahrern den Weg zu einem barocken Juwel. Schloss Weilburg thront auf einem Bergsporn und wird an drei Seiten von der Lahn umschlossen. Ein idealer Ort, so schien es nicht nur den Konradinern, um eine wehrhafte Festung zu errichten. 40 Meter hebt sich der Burgberg vom Lahnniveau ab und Radreisende werden ein wenig ins Schwitzen geraten, fahren sie auf das Hauptportal zu. Während des 16. Jahrhunderts erfuhr Schloss Weilburg die größten baulichen Veränderungen und weist sich deshalb als Fanal des Barocks aus. Im Schlossgarten, der Orangerie und auch in den weitläufigen Parkanlagen lassen sich hübsche Panoramen und stimmungsvolle Impressionen genießen. In den Sommermonaten werden innerhalb der 400 Meter langen Anlage klassische Konzerte veranstaltet und die Wasserspiele zwischen den herrlichen Blumenrabatten meinen eine willkommene Erfrischung. Zum Ensemble gehört die prunkvolle Schlosskirche. Unter ihrem Hochaltar sind mehrere Herrscher aus dem Hause Nassau begraben, darunter auch der Großherzog Adolf von Luxemburg.

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