Vor über 2200 Jahren ließ der chinesische Herrscher Qin Shihuangdis ein Mausoleum bauen. 36 Jahre Bauzeit und 700.000 Arbeiter waren nötig, um die gewaltige Anlage mitsamt der steinernen Armee, die den Herrscher auch noch im Jenseits beschützen sollte, zu errichten. Ein Teil dieser Terrakotta-Armee wird in Weilburg ausgestellt. 300 Krieger, zwei Kaisergespanne, 32 Pferde und fünf Streitwagen haben ihren Weg an den Lahn-Radweg gefunden und markieren die größte Ausstellung außerhalb Chinas. Durch die Terrakotta-Armee Weilburg zu wandeln, schenkt einen Blick in die Geschichte. Als 8. Weltwunder bezeichnet, legten Archäologen die ewige Streitmacht zu Beginn des 20. Jahrhunderts frei. Der vormalige Kaiser wollte mit ihr ein Exempel statuieren und der Nachwelt seine Macht demonstrieren. Mit vor Staunen glänzenden Augen durchstreifen die Besucher die Sammlung und erfahren Wissenswertes über die Seidenstraße sowie die Kultur im Reich der Mitte.

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© Foto: Tor Svensson